Porträt & Geschichte
Die Bergstadt Sankt Andreasberg
Auf einem steilen Höhenplateau zwischen 600 und 880 Metern Höhe liegt die höchstgelegene Bergstadt des Harzes. Umgeben von den dichten Wäldern des Nationalparks Harz vereint sie lebendige Bergbautradition, heilklimatische Frische und spektakuläre Sternennächte.
Höchstgelegene Bergstadt des Harzes
Über 500 Jahre gewachsene Tradition
Weltweit älteste noch betriebsbereite Fahrkunst
Bester Nachthimmel Deutschlands mit Sternwarte
Historie & Weltkulturerbe
Das silberne Erbe der Grube Samson
Im 16. Jahrhundert begann der Aufstieg von Sankt Andreasberg als bedeutendes Zentrum des Silberbergbaus. Die Grube Samson zählt zu den bedeutendsten historischen Bergwerken Europas: Sie reicht über 800 Meter in die Tiefe und beherbergt die weltweit einzige noch original erhaltene und mit Wasserkraft angetriebene Fahrkunst von 1837.
Heute ist die Grube Samson fester Bestandteil des UNESCO-Welterbes „Oberharzer Wasserwirtschaft“ und bietet Besuchern einmalige Einblicke in die Technikgeschichte und das Leben der Bergleute.
Natur & Erholung
Heilklima auf 700 bis 880 Metern
Als staatlich anerkannter heilklimatischer Kurort bietet Sankt Andreasberg außergewöhnlich reine Gebirgsluft und ein erfrischendes Schonklima. Die weitläufigen Bergwiesen rund um die Stadt stehen unter strengem Naturschutz und blühen im Frühjahr in voller Farbenpracht.
Direkt vor der Haustür beginnen die Wanderpfade in den Nationalpark Harz – etwa entlang des historischen Rehberger Grabens, zum Oderteich oder hinauf zur Sonnenkappe und zum Brockenblick.
Himmel & Kosmos
Deutschlands dunkelster Sternenhimmel
Dank der extrem geringen Lichtverschmutzung und der Höhenlage ist Sankt Andreasberg einer der besten Beobachtungsorte für Sterne und die Milchstraße in ganz Mitteleuropa. Die barrierefreie Sternwarte Sankt Andreasberg auf dem Jordansberg zieht Astronomie-Begeisterte aus der ganzen Welt an.
