Für den Frühlingsputz in der Bergstadt

ist Eigeninitiative gefragt

 

Kein Sammeltag mit dem Bergstadtverein

 

Bedingt durch das schöne Frühlingswetter werden einige Bergstädter schon unruhig.

Es sind vor allem aber diejenigen, die sich nicht zu schade dafür sind,

den von den Mitmenschen verursachten Müll in der Landschaft aufzusammeln.

 

Kein Wunder also, dass sich der Vorsitzende des Bergstadtvereins (BV),

Hans Bahn, derzeit mit Anfragen konfrontiert sieht, wann denn eine

organisierte Müllsammelaktion stattfinde. Die aber muss in diesem Jahr ausfallen.

Auf Grund gesundheitlicher Probleme ist es Hans Bahn heuer nicht möglich

eine solche zu organisieren, geschweige denn in die Tat umzusetzen.

Darum ergeht seitens des Vorstandes

des Bergstadtvereins an die Bergstädter folgender Aufruf:

„Jeder, der in den letzten Jahren bereits an einer solchen Sammelaktion teilgenommen hat

 oder jeder, der erstmals daran beteiligt gewesen wäre, sollte allein oder in Absprache

mit Mitstreitern in einem vertrauten Sammelbereich für Ordnung sorgen.

 

 Eine besondere Eigeninitiative ging im vergangenen Jahr

vom Barkamt Annerschbarrich Im Heimatbund Ewerharz aus.

Stabile Sammelsäcke können bei Hans Bahn, Braunlager Straße 8, abgeholt werden.

Bei dieser Gelegenheit könnten auch Absprachen über das Sammelgebiet getroffen werden.

 

Falls auf diesem Wege keine ausreichende Sammlung des Mülls möglich ist,

wird der Vorstand des Bergstadtvereins kurzfristig zu einem Sammeltag aufrufen.

 

Unabhängig davon können gefüllte Müllsäcke bei Hans Bahn zwischengelagert

oder direkt zum Bauhof gebracht werden. Besonders schwere Säcke können auch

im Sammelbereich verbleiben und werden von dort durch den Bauhof abgeholt.

 

Nach Beendigung des Müllsammelns findet wie bisher in jedem Fall

wieder ein gemütlicher Ausklang statt.

Bei dieser Gelegenheit will der Bergstadtverein allen Bürgern, die sich das ganze Jahr über

nicht zu schade sind, den Mülle anderer Leute aufzusammeln,

einen herzlichen Dank aussprechen.

 

An einige Hundehalter richtet der BV die Bitte, Hundekotbeutel nicht in der Natur zu entsorgen.

Für die Sammler ist es eklig, diese von dort wieder einzusammeln.

Danke sagt der BV auch allen, die sich schon länger an einem sauberen Sankt beteiligen.“

So weit der Aufruf des Bergstadtvereins. Man darf hoffen, dass er die gewünschten Ziele erreicht.

 

Harzfuchs-Anmerkung

Seit mehreren Jahren werden auf der Jordanshöhe, aber auch 

im Bereich  Dreibrode hunderte Bier- und Sektflaschen gefunden und entsorgt.

Da es sich immer um die gleichen Marken und Ablageorte handelt kann davon

ausgegangen werden, dass diese asoziale Verhalten einer bestimmten Person

bzw. Personengruppe zuzuschreiben ist.

 

Jede Flasche wird irgendwann zu Scherben, die für Mensch, Tier und Natur

(Brandauslöser) erhebliche Gefahren verursachen.

Wer dazu entsprechende Hinweise über entsprechende Beobachtungen

geben kann, möge diese unserer Polizei oder mir mitteilen.

Die og. mehreren hundert Flaschen wurden übrigens von mir

bekannten Hundehaltern eingesammelt und zu den Glascontainern gebracht. 

 

Flaschensammlung Leserbrief v. 9. 4. 18

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe den Artikel über Ihre Falschensammlungsaktion gelesen.

Jede Aktion, die Stadt zu verschönern, finde ich begrüßenswert

und die Reinigungsinitiative auch. 

Die Fotos, die im Beitrag zu sehen sind, hätten bei mir ähnlich ausgesehen,

als ich in der 3. Märzwoche auch auf solche Ansammlungen gestoßen bin.

Ich habe mit Rucksack und Plastiktüten als Schutz für die Hände

die kleinen und großen Flaschen auf der Jordanshöhe zwischen Tankstelle und

Parkplatz an der Braunlager Str. und südlich vom Feriendorf eingesammelt.

Dieses Jahr waren es 21, letztes 26, hinzu kamen unzählige Verschlusskappen,

die in der Gegend herumlagen. 

Ich wünsche Herrn Bahn, dass er bald wieder bei Gesundheit

den Ausblick auf die Berge genießen kann.

Mit freundlichen Grüßen

F.  W.

Kath.-Neufang-Str.

sonst HH

 

Bild und Ton: Karl-Heinz Siebeneicher

Peter Spei

harzfuchs@web.de