Bergstadtverein strotzt vor Stärke und Selbstbewusstsein

- ein volles Haus zum 7. Neujahrsempfang  - 

aber, Suche nach aktiven Mitarbeitern allgegenwärtig

 

Einmal mehr präsentierte sich der „Bergstadtverein Sankt Andreasberg“

vor zahlreichen Besuchern mächtig und selbstbewusst

auch bei seinem siebten Neujahrsempfang.

Kein Wunder, hat der Verein doch seine Führung in der Mitgliederstatistik der

Sankt Andreasberger Vereine mit jetzt rund 650 weiter ausgebaut,

ist längst zu einer „Bewegung“ gewachsen und

strebt weiter neuen Ufern bei den Mitgliederzahlen entgegen.

 

Hans Bahn, der Vorsitzende Bergstadtvereins, unterstrich vehement

die Intensionen des Vereins, die da heißen:

Missstände im Sankt zu erkennen und zu beseitigen sowie das Ehrenamt zu stärken.

Das, so der Vorsitzende, bedeute für den Verein bereits ein Allenstellungsmerkmal,

im besonderen Maße aber das Wort „Sankt“ im Namen der Bergstadt.

 

Auf der Leinwand präsentierte der Bergstadtverein durch Johanna Rieger sein erfolgreiches Wirken

in 2017, würdigte die Patenschaften für die verschiedensten Grünflächen,

blickte mit berechtigtem Stolz auf das Wirken rund um den Kinderspielplatz

im Kurpark zurück und ließ seine gelungenen Aktivitäten

für die Bergstadt, ihre Bewohner und Gäste Revue passieren.

 

Im Rahmen der Begrüßung gingen der Vorsitzende Hans Bahn und sein Stellvertreter

Günter Carstens auch auf die großartige Mitgliederentwicklung des Bergstadtvereins ein

und bezifferten die Mitgliederzahl auf rund 650, eine Zahl, die allerdings vom Vorstand

und seinen aktiven Mitarbeiterstab zunehmend höhere Belastungen verlangt.

 

Für Hans Bahn aber und sicher für alle Anwesenden war diese Mitgliederentwicklung

der klare Beweis dafür, dass man auf dem richtigen Wege sei.

„Denn“, so der Vorsitzende, „viele Augen sehen viel, was Verbesserungen angeht,

viele Köpfe denken viel (Ideen) und viele Hände schaffen viel (Zupacken)“.

In diesem Zusammenhang stattete der Vorsitzende seinem aktiven Mitarbeiterstab,

im besonderen Maße auch seiner Ehefrau Giesela ein herzliches Dankeschön ab.

 

Auch diesmal war es dem Bergstadtverein ein großes Anliegen,

verdienstvolle Bergstädter besonders auszuzeichnen.

Und das waren bei diesem siebten Neujahrsempfang:

Alfred Kahlert für dessen herausragende Verdienste im Harzklub-Zweigverein,

im Ski-Club und in der Versehrtensportgruppe des TSC sowie

Harry Riedel und Kurt Rathmann für deren langjähriges aktives Wirken

im Barkamt Annerschbarrich im Heimatbund Ewerharz.

Die „Aktivbürger 2017“ mit ihren Gratulanten, von links: Christa Holly vom Barkamt,

Kurt Rathmann, Karen Ruppelt, die Vorsitzende des Barkamts,

Günter Carstens, Harry Riedel, Alfred Kahlert und Hans Bahn.

Gedankt wurde auch den Grünflächen-Paten.

Als am weitesten zu diesem Neujahrsempfang angereist, wurde

das Ehepaar Blume aus Bayern geehrt.

 Für rund 700 Kilometer Anreise ein Geschenk für die Blumes

Als jüngste Besucherin darüber hinaus Anastasia Raschke,

die ihre Ehrung allerdings im wahrsten Sinne des Wortes im Schlaf erhielt.

 

Anastasia Raschke verschlief die Ehrung auf dem Schoss ihrer Tante

Und als ältester Besucher wurde Herbert Schlief eine besondere Ehrung zuteil.

Ein Geschenk auch für Herbert Schlief, mit 98 Jahren der älteste Besucher

Tief beeindruckt von dieser Demonstration der Stärke und den Leistungen in 2017

beglückwünschte der stellvertretende Bürgermeister und

Ortsvorsteher Karl-Heinz Plosteiner den Bergstadtverein zu seinen Erfolgen

und dankte für seine großartigen Aktivitäten für Sankt Andreasberg.

Er sprach gleichzeitig auch an alle Anwesenden eine Einladung zu seinem eigenen

Neujahrsempfang am kommenden Samstag, um 17.00 Uhr, in der Rathaus-Scheune aus.

Zum Schluss dieses Neujahrsempfangs gab es dann noch die vom Vorsitzenden

versprochene musikalische Überraschung durch den Nicolai-Gospelchor Altenau.

Bild und Ton: Karl-Heinz Siebeneicher

Peter Spei

harzfuchs@web.de