März 2021

 

  Inhalt:

 

Volkmar Hering: Geologisch-heimatkundliche Streifzüge

durch die nähere Umgebung Quedlinburgs

 

Dr. Karl Sanders: Johann Heinrich Ramberg (1763 – 1840)

– ein früher Zeichner von Merkwürdigkeiten des Harzes – Folge 5: Bergstadt Andreasberg

 

Ingrid Kreckmann: Einiges über den eingriffligen Weissdorn,

vielfach „Hagedorn“ genannt

 

Nationalparkforum: Umfangreiche Neuerscheinung:

Die Flora des Nationalparks Harz

Sabine Bauling vom Nationalpark Harz

macht auf die Besonderheiten der Vorfrühlingszeit aufmerksam:

keine Blüten, keine Blätter, alles wirkt noch etwas kahl.

Und doch gibt es in der Natur so viel zu entdecken,

was sonst manchmal etwas untergeht.

 

So wie die Maserknolle an einem Bergahornstamm im Eckertal,

die uns mit Waldkoboldaugen anzuschauen scheint.

 

Auch verwachsene Baumstämme sind nun leichter zu erkennen,

sogenannte Elfenaugen. Das sind faszinierende Baumwuchsformen,

bei denen Äste oder Baumteile auseinander driften,

um dann wieder zusammen zu wachsen – auch „Baumkuss“ genannt.

In der Naturspiritualität gelten diese als besondere Kraftorte, Körper und Geist

werden unterstützt und es soll sich da besonders gut entspannen lassen.

Früher sollen sogar Neugeborene durch Elfenaugen hindurch gereicht worden sein,

um ihnen Lebenskraft mit auf dem Weg zu geben.

 

Wie auch immer, zu entdecken gibt es viel!

So nimmt uns Herr Hering auf Entdeckungstour mit dem Fahrrad

einmal rund um und durch Quedlinburg mit.

Dabei berichtet er über historisches, kulturelles, geologisches

und botanisches von verschiedenen Orten.

 

Johann Ramberg und seine Reisegruppe hat St. Andreasberg erreicht,

wovon Karl Sanders berichtet. Ein unvollendetes Blatt

gibt einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers.

 

Dem nahenden Frühling greift Ingrid Kreckmanns Beitrag vorraus,

in dem es um den eingriffligen Weißdorn geht.

Wenn seine Blüten erscheinen hat der Winter keine Chance mehr.

 

Mit der neuen Veröffentlichung des Nationalparks über dessen Flora

können sich Pflanzenfreunde und -freundinnen auf Entdeckung begeben –

theoretisch beim Schmökern und praktisch bei Wanderungen.

Zum einen sorgt die reiche Bebilderung für einen hohen Wiedererkennungswert,

zum anderen gibt es zu fast jeder Pflanze Standortangaben,

die jedermann zugänglich sind (Wegegebot).

 

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Peter Spei

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