UNSER HARZ August 2018 

  Inhalt:  

Ernst Kiehl: Eine Wanderung von Goslar nach Walkenried im Jahre 1817 – Teil 1

Kai Agthe: „tauben, ihre wolke aus applaus“; Harz-Gedichte in loser Folge vorgestellt

Ingrid Kreckmann: Einiges über den Schwarzdorn, meist Schlehe genannt

Dr. Peter-M. Steinsiek: Zwangsarbeit in den staatlichen Forsten des heutigen

Landes Niedersachsen 1939–1945, untersucht besonders an Forstämtern

des Sollings und des Harzes

Dietrich Türck: Harzbilder – Denkwürdige Orte im Harz; Hanskühnenburg

Nationalpark-Forum: Teilstück Altenau – Torfhaus des Harzer Hexenstieges

nach Stürmen Herwart und Friederike noch immer gesperrt

 

Die lange Trockenperiode zeigt ihre Schattenseiten in vielen Bereichen.

Pflanzen und Tiere leiden unter der Dürre, Landwirte beklagen Ernteausfälle

und das Fichtensterben erhitzt die Gemüter im Harz.

Dank des schnellen Handelns der Feuerwehren konnten größere Brände

verhindert werden – Waldbesucher sollten aber weiterhin große Umsicht walten lassen.

 

Ganz andere Nöte hatten die Menschen, um die es im Artikel von Dr. Peter-M. Steinsiek geht.

Er berichtet über Zwangsarbeit in den staatlichen Forsten

des Landes Niedersachsen von 1939–1945.

 

Ebenfalls um diese Zeit geht es im Artikel von G. Wilke, der aus seiner Kindheit

in der Nazi-Zeit berichtet und sich fragt, ob das „eine ganz normales Leben“ gewesen sei.

 

Einen ganz eigenen Blick auf „unseren“ Harz konnten die Studenten aus Kiel werfen,

deren Wanderung über den Harz hin zur Wartbug von E. Kiehl geschildert wird.

Heute kaum vorstellbar, dass für den Weg zur Roßtrappe ein Führer nötig war

und welch stille Bergeinsamkeit man an solchen, heute mit Gastronomie

und Parkplätzen voll „erschlossenen“ Orten finden konnte.

 

Im Nationalparkforum begegnen wir allerdings den Folgen der Klimaveränderung erneut:

Die Strumschäden zu Beginn diesen Jahres haben zu starkem Fichtenbruch

in weiten Teilen des Geländes geführt.

Etliche Wanderwege mußten deshalb in Teilstücken gesperrt werden.

Über einen besonders betroffenen Teil, den Magdeburger Weg,

berichtet Dr. K. Sanders.

 

I. Kreckmann widmet sich in ihrem Beitrag dem Schwarzdorn, auch Schlehe genannt.

 

K. Agthe seziert ein Gedicht über Goslar von Jan Wagner,

womit wir wieder beim Sommer wären, in diesem Fall

mit vielerlei Freuden und altehrwürdiger Geschichte.

UNSER HARZ kann an folgenden Stellen erworben werden

(noch bequemer ist ein Abonnement):

Altenau: GLC- Touristinformation,

Bad Harzburg: Haus der Natur, Nordhäuser Str. 2B,

Bad Sachsa: GLC-Touristinformation am Kurpark,

Clausthal-Zellerfeld: Grosse´sche Buchhandlung, Adolph-Roemer-Str. 12,

                                Oberharzer Bergwerksmuseum, Bornhardtstr. 16,

Drübeck: Klosterladen im Gärtnerhaus,

Goslar: Buchhandlung Böhnert, Kaiserpassage,

Sankt Andreasberg: Stadtbuchhandlung Brockschmidt, Dr. Willi-Bergmann-Str. 11.

 

Schriftleitung UNSER HARZ:

Dr. Maira Antje Gebel

Am Sonnenhang 17

38678 Clausthal-Zellerfeld

UnserHarz@t-online.de

Tel. 05323 715 579

Peter Spei

harzfuchs@web.de